de nl en
Beerepoot Agrartechnik GmbH

Aktuelles

Viehwagenwaschhalle – Sägemehl von Wasser trennen

Mit dem Beerepoot Schneckenseparator vom Typ Majestro 1800 lässt sich auch Abwasser von Sägemehl und anderen groben Verschmutzungen z.B. aus einer Viehwagenwaschhalle voneinander trennen. Das verbrauchte Spülwasser gelangt durch Schwerkraft in einen Pumpenschacht. Der Füllstand im Pumpenschacht wird mit Hilfe eines Lasers gemessen und der Füllstandsmanager bestimmt den Anlauf bzw. Start der Tauchpumpen und der Separatoren.

P1020278 - Aktuelles WP_20170502_06_30_20_Pro

Diese Separationsanlage setzt sich zusammen aus:

  • Beerepoot Majestro 1800
  • Landia Tauchmotorpumpen DG 80
  • Schaltkasten
  • Füllstandsmanager

 

Januar 2017 – Innovatives Einstreuverfahren kommt nach Ostfriesland

Im Dezember vergangenen Jahres hat die Firma Beerepoot Agrartechnik den ersten JH Agro Einstreuroboter in Kombination mit einem Separator vom Typ Beerepoot Majestro 1800 in Betrieb genommen. Der Einstreuroboter verteilt 10-20 Liter Einstreu pro Liegebox aus separierter Gülle am Tag. Die 145 Tiefboxen erreicht der Roboter über eine Schiene, welche hierfür nachträglich im Stall montiert wurde. Anhand der programmierbaren Zeiten holt der Einstreuroboter nach Belieben Einstreu beim Separator ab. Der Separator (bis 36% Trockenstoffgehalt) ist in diesem Stall auf einem Podest über den Einstreuroboter platziert.

Regelmäßiges Einstreuen in einer dünnen Schicht sorgt dafür, dass es immer ein ebenes Niveau an frische und trockene Einstreu in den Liegeboxen gibt. Durch das tägliche Einstreuen der Tiefboxen erreicht man höchsten Kuhkomfort!

Dieses automatische Einstreusystem setzt sich zusammen aus:

  • Gülleseparator Typ Beerepoot Majestro 1800
  • Einstreuroboter JH Agro Ministrö
  • Landia Tauchpumpe TYP DG

Wie erreichen Sie mit Green Bedding die besten Liegeboxen für Ihre Tiere?

  1. Bedding Material sollte einen Trockenstoffgehalt zwischen 30-35% haben

Diesen Trockenstoffgehalt erreichen Sie in der Regel nur mit einem Schneckenseparator. Vor dem Separieren muss die Gülle aufgerührt werden (homogene Gülle).

greenbedding_regeln

  1. Frisch separierte Gülle eignet sich am besten zum Einstreuen

Mit einem stationären Separator der idealerweise auf einem Bunker montiert ist, können Sie immer nach Bedarf separieren.

  1. Regelmäßiges einstreuen

 1 oder 2 Mal die Woche sollte eine Schicht von ca. 5 cm oder ca. 50 Liter Trockenstoff pro Liegebox eingestreut werden. Dann kann das Green Bedding Material nachtrocknen und Keime und Nachgärung kriegen keine Chance.

greenbedding_regeln_2

  1. Regelmäßige Boxenpflege (1x am Tag)

Sowie jede Tiefbox braucht die Tiefbox die mit Trockenstoff eingestreut wird auch regelmäßige Boxenpflege (Empfehlenswert ist einmal täglich). Nasse stellen sollten entfernt werden und Liegeflächen geglättet werden. Dann bleibt die Federkraft erhalten und können sich die Kühe ihr „Bett“ selber formen. Ansonsten müssen sich die Tiere beim Hinlegen dem Liegebett anpassen.


 

JHminiStrø – vollautomatisch Einstreuen und Füttern

Mit dem JHminiStrø System wird es möglich mehrmals täglich frische Einstreu oder Futter im Stall zu
verteilen – und das vollautomatisch.

JHminiStrø - Maisfütterung

Ein JHminiStrø System besteht aus einem Roboter und einer Befüllstation. Das Material kann entweder aus
Stroh (in Ballen oder gehäckselt), Sägemehl, Sand oder der Fiberfraktion von separierter Gülle usw.
bestehen. Der JHminiStrø Mixer ermöglicht auch die automatische Raufütterung bei Sauen. Die Roboter
fahren bis zu 8 Mal am Tag in den Stall und verteilt das Material – dies sichert eine kontinuierliche Vergabe
von Material und z.B. trockene Liegeboxe für Milchrinder oder Zugang zu Futter für Sauen und Hühner.

Der JHminiStrø Roboter wird auf einem Schienensystem im Stall montiert. Die Schienen machen es einfach
für den Roboter sich unbeschwert im Stall zu bewegen ohne in Kontakt mit Tieren oder anderen Geräten zu
kommen. Wenn der Roboter leer ist, kehrt er automatisch zu der Befüllstation zurück, um wieder aufgefüllt
zu werden. Nach dem Befüllen, kehrt der Roboter zu der Stelle im Stall zurück, wo er aufhörte, und fährt dort
fort, Material zu verteilen.

JHminiStrøMaisfütterung2

Ein JHminiStrø System arbeitet vollautomatisch und spart damit der Landwirt für harte und zeitraubende
Arbeit. Außerdem ist es möglich bis zu 30 % Einstreumaterial zu sparen, wenn man es mehrmals täglich mit
dem JHminiStrø verteilt statt z.B. nur wöchentlich große Mengen einbringt.


 

Bugbrett in Tiefboxen ideal oder überflüssig?

Bei der Anwendung von Tiefboxen mit Greenbedding oder Biobedding ist eine optimale Abstellung der Liegeboxen notwendig. Gegner und Befürworter der Tiefboxen sind sich hierüber mittlerweile auch einig. Falsch abgestellte Tiefboxen können Probleme verursachen, sowie falsch abgestellte Hochboxen mit Gummimatten. Das Risiko auf Verschmutzungen ist bei Tiefboxen etwas größer, wodurch eine optimale Abstellung unverzichtbar ist.

Stellen Sie sich vor, inzwischen sind Sie bestens informiert über Gülleseparation und haben sich für Greenbedding entschieden. Sie benutzten Sägemehl oder ein Strohkalkgemisch, wodurch Sie es gewohnt waren, dass sich ihre Kühe anstatt über die hintere Aufkantung, sondern davor legten. Sägemehl oder ein Strohkalkgemisch ist teuer, somit wird an Einstreu gespart. Wenn Sie mit Greenbedding anfangen, füllen sich ihre Liegeboxen auf einmal ganz anders. Sie erhalten ein festes, federndes und trockenes Produkt in den Boxen und ihre Tiere liegen etwas höher.

Wer erklärt Ihnen wie eine optimal abgestellte Tiefbox auszusehen hat? Wir! Dieser Situation begegnen wir immer wieder in der Praxis. Aber wir von Keydollar denken mit unseren Kunden und kommen gemeinsam mit Ihnen zu einer optimalen Lösung. In erster Linie steuern wir die Kühe mit dem Trockenstoff, welcher mehr als ausreichend vorhanden ist beim Gülle separieren. Somit kommt es vor, dass wir in Überlegung mit dem Viehhalter eine Alternative zum Bugbrett suchen. Ein Bugbrett ist während des Aufbaus des Greenbeds erforderlich. Während des Aufbaus des Greenbeds haben Kühe die Neigung sich zu weit nach vorne in die Box zu legen, da das Gefälle noch nicht ausreichend vorhanden ist. Nach 1 bis 2 Monaten ist dies erfahrungsgemäß bedeutend besser. Aber während dieser Zeit ist ein Bugbrett erforderlich.

Die Praxis hat ergeben, dass sich hierfür ein Spangurt als Ersatz für ein fest montiertes Bugbrett, sehr gut eignet. Im Laufe der Zeit kommt das Greenbedding Material auch vorne in der Box auf die notwenige Höhe. Das Gefälle in den Liegeboxen sorgt dafür, dass die Tiere nie zu weit vorne in den Boxen liegen können. Daraufhin können die Spangurte wieder entfernt werden.

Das Ganze trifft natürlich nur zu, wenn Sie ausreichend Greenbedding Material einstreuen. Jetzt möchten Sie mehr wissen über Greenbedding? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf und wir geben Ihnen mehr gerne mehr Informationen und teilen unser Know-how über Greenbedding mit Ihnen.

bugbrett

 


 

Einstreu

In der Praxis begegnen uns leider immer wieder Betriebe, in denen die Liegenflächen nicht den maximalen Kuh- Komfort bieten, wie ihn die Kühe gerne hätten und erhalten können. Durch die eigene und somit kostengünstige Herstellung von Einstreumaterial mittels Ihres Gülleseparators, darf es keine Herausforderung sein Ihre Liegeflächen mit ausreichend Einstreu (50 L Trockenstoff pro Woche und pro Liegeplatz) zu versorgen. Nur Tiefboxen mit ausreichend Trockenstoff bieten allerhöchsten Kuh-Komfort für Ihre Tiere. Die folgenden zwei Bilder verdeutlichen wie Ihre Liegeboxen nicht aussehen dürfen (Abbildung 1), sondern auszusehen haben (Abbildung 2):

Abbildung 1:

einstreu_0

Abbildung 2:

einstreu_1

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


 

 

Green Bedding als Wundermittel für Eutergesundheit?

Letzte Woche besuchte Herr Westra von Keydollar B.V. einen Milchviehbetrieb der jetzt über ein Jahr Trockenstoff aus einem Keydollar DryBed auf seine Liegematten streut. Es ist ein Betrieb mit 170 Milchkühen, der jeden Tag 3 m³ Trockenstoff benötigt. Der Milchviehbetrieb ist sehr zufrieden, aber es gibt mehr zu erzählen: Die Zellzahlen sind im letzten Jahr von 220 auf 130 gesunken, wodurch die Anzahl Mastitis Fälle signifikant gesunken ist. Aber womit hängt das zusammen? Ist Einstreu aus Gülle ein Wundermittel, das die Eutergesundheit fördert? Obwohl des Öfteren gesagt wird, dass das Einstreu aus Gülle eher negativ die Gesundheit beeinflusst.

Andere Berichte?

In der Praxis erleben wir häufig die oben genannten Vorkommnisse bei Milchviehhaltern. Wir sind über die Erfahrungen sehr erfreut, aber auch die Milchviehhalter sind über die Ereignisse begeistert. Leider erleben wir in der Praxis auch negative Erfahrungen von Betrieben die Green Bedding betreiben. Diese Betriebe haben meistens keine ausreichende Begleitung von ihrem Gülleseparatoren Lieferanten erhalten. Wenn wir diese Vorfälle miteinander vergleichen, kommen wir zu einem positiven Fazit.

Gib Bakterien keine Chance!

Häufiges Einstreuen von Trockenstoff hat immer einen positiven Effekt auf die Eutergesundheit ihrer Herde. Auch wenn dies nicht immer effizient ist in Bezug auf Arbeitsaufwand. Milchviehbetriebe die 2 Mal die Woche einstreuen, bis hin zu täglich, gehen meistens mit Sprüngen voraus in Bezug auf die Eutergesundheit ihrer Herde. Wir sind erfreut dieses zu hören und haben hierfür nur eine Erkenntnis: Durch häufiges einstreuen haben wir stets frische Liegeplätze. Hierdurch erhalten Bakterien, die durch die Tiere selbst verteilt werden, viel weniger Möglichkeiten sich zu entwickeln. Nicht immer ist das Einstreumaterial die Quelle für Bakterien, meistens sind es die Tiere selbst. Wenn wir hören, dass dieses dennoch eintrifft, scheinen die Milchviehhalter nur alle 2/3 Wochen einzustreuen. Daraufhin folgen oft Bemerkungen wie: „Ja, aber nur alle 2/3 Wochen einstreuen spart Arbeitszeit“ oder „Ja, aber ich möchte nicht jede Woche mit der Einstreuschaufel zwischen der Herde durch“. Dann stell ich mir die Frage, benutzen wir das Einstreumaterial für die Eutergesundheit und den Kuhkomfort zu optimieren oder um so wenig wie Möglich Arbeit zu haben?

P1040342b

Häufiges einstreuen zur Vorbeugung von Mastitis?

Nach der Meinung von Herrn Westra ist häufiges einstreuen ausschlaggebend, sowie die obere Schicht vom Liegebett stets frisch zu haben. Das ist nicht spezifisch relevant für Einstreu aus Gülle (Trockenstoff), aber auch für Sägemehl und andere Einstreumaterialien. Es kommt der Eutergesundheit direkt zu Gute, zeigen Erfahrungen aus der Praxis.

Sind Sie bereits Anwender von Trockenstoff/Green Bedding in ihren Liegeboxen? Überlegen Sie sich ernsthaft um ihre Frequenz vom Einstreuen zu erhöhen auf z.B. 2 Mal die Woche. Sie werden bemerken, dass die Eutergesundheit ihrer Herde einen Sprung nach vorne macht und den Ertrag erhöht.

 

Möchten Sie mehr wissen über Gülleseparation? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

IMG_20140411_124805

Informationen